Letzte Premiere im Spiegelzelt der Oper

Die Zeit im Spiegelzelt der Oper Leipzig nähert sich langsam ihrem Ende. Doch am 22. Oktober feiert noch ein ganz besonderer Ballettabend dort seine Premiere – Französische Chansons. +++

Der Name ist gleichbedeutend mit dem Inhalt. Es sind viele bekannte, aber auch weniger bekannte, französische Lieder zu hören, welche Teil einer ganz eigenen Musikkultur sind.

Insgesamt trägt der Abend die Handschrift von fünf Choreografen. Neben den drei Gästen aus Frankreich haben auch zwei Mitglieder des Leipziger Balletts einen Teil des Abends gestaltet.

Einer der Gastchoreografen ist  Martin Chaix. Für ihn ist die Arbeit mit der Leipziger Company eine Art Heimkehr, denn er stand vor etwa zehn Jahren selbst als Solist auf der Leipziger Bühne. Seither hat sich die Company zwar verändert, doch das Gefühl ist für ihn noch das Gleiche.

Seine Choreografie trägt den Namen Parlez-Moi D’Amour.

Martin Chaix ist sich durchaus bewusst, dass die meisten Zuschauer die Texte nicht verstehen werden. Daher versuchte er sich dem Ganzen von außen zu nähern und die Geschichten und Gefühle  hinter den Texten zu finden und sichtbar zu machen.

Alle fünf Choreografen gehen auf ganz eigene Art und Weise mit den Liedern und dem daraus resultierenden Bewegungsmaterial um. Dadurch ist ein dynamischer und farbenreicher Ballettabend entstanden, welcher noch bis zum 25. Oktober im Spiegelzelt auf dem Augustusplatz zu sehen sein wird.