Letzte Vorstellungen auf Chemnitzer Bühnen

Hass, Rache und ein Mord stehen im Zentrum des Geschehens in Hugo von Hoffmannsthals „Elektra“.

Bereits bei seiner Erstaufführung 1903 galt dieses Drama als wegweisend, denn durch eine eigene poetische Sprache gelang Hofmannsthal eine neue Sicht auf die alte griechische Sage.

So sind die antiken Vorbilder deutlich erkennbar, die Emotionalität der Figuren aber hat Hoffmannsthal in die Moderne transformiert. Im Chemnitzer Schauspielhaus ist „Elektra“ am Samstagabend zum letzten Mal zu sehen. Auch im Opernhaus hebt sich am Samstagabend der Vorhang für ein Werk, das nur noch einmal gespielt wird.

Franz Schrekers Große Zauberoper „Der Schmied von Gent“ hatte im Januar Premiere, damit stand erstmalig seit 1921 überhaupt wieder ein Bühnenwerk dieses Komponisten auf dem Chemnitzer Spielplan. In seinem letzten Bühnenwerk greift Schreker auf einen volkstümlichen Legendenstoff zurück.

Erzählt wird die Geschichte des Schmiedes Smee, der sich auf einen Pakt mit dem Teufel einlässt. „Der Schmied von Gent“ gehört zu den Chemnitzer Wiederentdeckungen und wurde hier teuflisch gut in Szene gesetzt. Für beide Vorstellungen in Schauspielhaus und Oper sind noch Karten erhältlich.

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