Letzter Bauabschnitt der A 4 in Sachsen freigegeben

Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 15 in Sachsen vollendet

In Sachsen ist die Arbeit getan: Rund 210 km Autobahn von der polnischen Grenze bis zur Landesgrenze Sachsen/Thüringen des Verkehrsprojektes Deutsche Einheit Nr. 15 sind aus- bzw. neugebaut. „Vom Rhein-Main-Gebiet bis zu den polnischen Zentren Wroclaw und Krakow – die A 4 ist eine der wichtigsten West- Ost-Verbindungen für den Straßenverkehr in Mitteleuropa“, so Verkehrsminister Sven Morlok (FDP). „Wenn wir heute die letzten 11, 2 km in Sachsen für den Verkehr freigeben können, ist das auch ein Zeichen dafür, wie Ost und West, Deutschland und Europa zusammenwachsen.“

Gemeinsam mit dem Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Jan Mücke hat Minister Morlok heute den rund 68 Mio. Euro teuren Abschnitt der A 4 zwischen Hohenstein- Ernstthal und Limbach-Oberfrohna für den Verkehr freigegeben.

Im Zuge des sechsstreifigen Ausbaus wurden drei Überführungsbauwerke, acht Autobahnbrücken sowie rund 4,6 km Lärmschutzwälle und rund 3,1 km Lärmschutzwälle gebaut. Zum Abschnitt gehört auch die Anschlussstelle Wüstenbrand. Die Rastanlage „Rabensteiner Wald“ war als vorgezogene Baumaßnahme bereits im Mai 1994 fertig gestellt, teilte das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit mit.

Seit 1991 wurden in Sachsens Autobahnen mehr als 4 Mrd. Euro investiert, davon rund 1,7 Mrd. Euro in die sächsischen Autobahnabschnitte der A 4. Sachsen hat heute rund 530 km Autobahn, das sind 135 km mehr als zu Beginn der 90-iger Jahre.