Letzter Vorhang für „Zeiten des Aufruhrs“

Am 27. Dezember geht das Stück letztmalig im Schauspiel Leipzig über die Bühne.

Am Nikolaustag 2014 hatte „Zeiten des Aufruhrs“ Premiere. Und nun, rund ein Jahr später, heißt es nach zahlreichen Aufführungen Abschied nehmen. Denn Ende des Jahres laufen die Rechte des Theaters am Stück aus – die letzte Vorstellung am 27.12. sollte man sich deshalb nicht entgehen lassen, meint Enrico Lübbe, Intendant des Schauspiels Leipzig: 

„Es ist eigentlich eine sehr berührende, eine sehr tragische Geschichte, von einem jungen Paar: April und Frank Wheeler, die in einem kleinen Vorort von New York leben und sich fragen – um die 30 – ist es das  jetzt gewesen? Es ist eine sehr emotionale, eine sehr berührende Geschichte mit tollen Schauspielern.“

Dass alte Stücke gehen, um neuen Platz zu machen, gehört zum Alltag eines jeden Theaters – der Abschied von „Zeiten des Aufruhrs“ war also absehbar. Aber was überwiegt in diesem Fall? Wehmut, weil das Stück am Sonntag zum letzten Mal gespielt wird? Oder die Freude aufs Neue? 

„Also in dem Fall doch eher Wehmut. Denn wir haben für das Projekt unheimlich lang kämpfen müssen, um die Rechte zu kriegen. Wir haben uns mit dem ganzen Stoff sehr, sehr intensiv beschäftigt und es ist natürlich schon schade, wenn das dann jetzt, nach einem Jahr vorbei ist.“  

„Zeiten des Aufruhrs“ läuft am 27. Dezember um 18:00 Uhr das letzte Mal auf der Großen Bühne im Schauspiel Leipzig.