Lichtenstein kegelt Drittligist aus dem Pokal

Die Volleyballerinnen des SSV Fortschritt Lichtenstein stehen nach dem überraschenden 3:1 (25:22, 26:24, 14:25, 28:26) Sieg über Lok Engelsdorf im Halbfinale des sächsischen Landespokals.

Dabei setzten die SSV-Damen um Trainer Hans-Ullrich Müller ihre Serie von zehn ungeschlagenen Partien in Folge fort. Die Gastgeberinnen fühlten sich in der Außenseiterrolle sichtlich wohl, spielten trotzdem aggressiv und leisteten sich wenige Fehler. Vor allem die Angriffsaktionen der Ex-Engelsdorferin Katja Ellwart, die von der gut aufgelegten Zuspielerin Franziska Wilhelm oft gut in Szene gesetzt wurde, machten dem Regionalliga-Dritten zu schaffen. Nach zwei Satzgewinnen des Sachsenklasse-Tabellenführers, der in den laufenden Punktspielen lediglich eine Niederlage (ausgerechnet gegen Lok Engeldorf III) einstecken musste, ging der dritte Durchgang an die Rand-Leipzigerinnen. Im vierten Satz wehrte jedes Team einen Satzball des Gegners ab, ehe die Pokalüberraschung perfekt war. Nun wartet im Halbfinale höchstwahrscheinlich der Zweitligist Dresdner SSV auf den Fünftligisten SSV Lichtenstein.