Lindenhaus – Haus für obdachlose Jugendliche

348 Menschen in Dresden sind laut Statistik obdachlos. Die Dunkelziffer, so Sozialbürgermeister Tobias Kogge, liege noch viel höher.

Wieviel Jugendliche von diesem Schicksal betroffen sind, lässt sich nicht genau beziffern. Übergangswohnheimen und Übernachtungsstätten stehen den Wohungslosen zur Verfügung. Wir waren im Lindenhaus, einem Heim für Jugendliche, die zwischen 18 und 25 Jahre alt sind. 

Einer von vielen ehrenamtlichen Helfern ist Astrid Jüriss, pädagogische Leiterin im Lindenhaus. Sie hat das Haus 1999 mit gegründet. Zweimal in der Woche kommt sie her. Erledigt, wie sie sagt, die organisatorischen Sachen und spricht dann mit den Jugendlichen. 

Es gibt klare Hausregeln, an die sich die Jugendlichen zu halten haben. Kein Alkohol, keine Drogen. Maximal vier Wochen Aufenthalt, obwohl es da auch Ausnahmen gibt, wenn die Astrid Jürris merkt, dass die Jugendlichen sich bemühen. 

Das Haus wird von der Dresdner Tafel getragen. Sponsoren und Spenden sind, gerade zur Weihnachtszeit, herzlich willkommen.

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