Linke empört über Äußerung von Bettina Bunge

Die Forderung der Geschäftsführerin, der städtischen Dresden Marketing GmbH, Dresden müsse sein „Ost-Image“ loswerden, sei inakzeptabel. +++

Am heutigen Tage wurde die Forderung der Geschäftsführerin der städtischen Dresden Marketing GmbH (DMG), Bettina Bunge, veröffentlicht, Dresden müsse sein „Ost-Image“ loswerden. Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende der Fraktion Die LINKE. im Dresdner Stadtrat, André Schollbach:

„Dresden, als im Osten liegende Großstadt, hat sich über viele Jahre hinweg in wichtigen Bereich hervorragend entwickelt. Darauf können die Dresdnerinnen und Dresdner stolz sein. Und wir können erhobenen Hauptes sagen: ‚Seht her, was im Osten alles möglich ist!‘

Ich wüsste nicht, warum wir uns dafür schämen sollten, dass Dresden im Osten Deutschlands liegt. Die Forderung, Dresden müsse sein „Ost-Image“ loswerden, ist ein deutlicher Missgriff. Es ist schlicht inakzeptabel, dass ein solches Verlangen ausgerechnet aus einer städtischen Gesellschaft heraus geäußert wird.

Kein Mensch käme auf die Idee, zu fordern, Köln müsse sein „West-Image“ oder Hamburg sein „Nord-Image“ loswerden. Diese Beispiele machen die Absurdität der erhobenen Forderung deutlich.

Dresden gehört genauso zur Identität des Ostens wie München zu jener des Südens. Da gibt es nichts zu verstecken oder mit Werbung glatt zu bügeln. Deshalb erwarte ich, dass die städtische DMG derartigen Unsinn bleiben läßt.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE im Dresdner Stadtrat

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