LINKE fordert: Kein Umzug der SAB nach Leipzig

Die Dresdner LINKE setzt sich für den Verbleib der Sächsischen Aufbaubank in Dresden ein. Diese soll im Zuge einer Verwaltungsreform nach Leipzig umziehen. +++

Dresdner Standort der Sächsischen Aufbaubank muss in vollem Umfang erhalten werden – LINKE bringt das Thema in den Stadtrat

Zur angekündigten Verlegung der Sächsischen Aufbaubank (SAB) von Dresden nach Leipzig erklärt die Dresdner Landtagsabgeordnete und Stadträtin Annekatrin Klepsch:

Wir halten den Vorschlag der Landesregierung, die SAB und damit fast 1.000 Arbeitsplätze im Zuge der Verwaltungsreform nach Leipzig zu verlagern, für undurchdacht und falsch. Deshalb haben wir einen Antrag in den Stadtrat eingebracht, der die Oberbürgermeisterin beauftragen soll, sich bei der Sächsischen Staatsregierung für einen kompletten Verbleib der SAB in Dresden einzusetzen. Nicht nur der Erhalt der Arbeitsplätze der Bankmitarbeiterinnen und –mitarbeiter, die größtenteils Familien in Dresden haben, sind Ziel unserer Bemühungen, sondern auch die verkehrsgünstige Erreichbarkeit der SAB für Antragsteller und Kunden aus allen Teilen Sachsens. Darüber hinaus hat die SAB erst vor wenigen Jahren die Immobilie in Dresden gekauft, die dem bereits herrschenden Leerstand an Büroflächen weitere hinzufügen würde. Sowohl arbeitsmarktpolitische als auch stadtentwicklungspolitische Gründe sprechen dafür, dass die Rathausspitze hier aktiv wird und sich auf die Seite der SAB-Mitarbeiterschaft stellt.

Quelle: Die LINKE, Dresden

++
Immer aktuell informiert – mit dem DRESDEN FERNSEHEN Newsletter!