Linke kritisiert undifferenzierte Namenslesung

Dresden - Stadtrat Christopher Colditz (Linke) "[...] halte es für problematisch, dass die von der Stadt beworbene Veranstaltung alle Opfer der Bombardierung gleichmachen will. Angemessener wäre, nur die Namen derer zu verlesen, die keinen positiven Bezug zu den Nazis haben." Hintergrund ist die Namenslesung von 4.000 Opfern der Bombardierung Dresdens, die anlässlich des 13. Februars auf dem Heidefriedhof stattfindet.

Neben der Namenslesung finden am 13. Februar noch weitere Veranstaltungen statt. Weitere Informationen finden sie unter 13februar.dresden.de. Der Höhepunkt ist am Donnerstag die zentrale Gedenkveranstaltung im Kulturpalast mit der Rede von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. DRESDEN FERNSEHEN überträgt die Veranstaltung ab 15 Uhr live im Programm.