LINKE startet Bürgerbegehren zu kommunaler Wohnungsgesellschaft

Die Linke im Dresdner Stadtrat hat ein Bürgerbegehren für eine neue kommunale Wohnungsbaugesellschaft gestartet. Damit will die Partei dem drohenden Wohnungsmangel in Dresden begegnen. +++

Interview: Tilo Kießling (LINKE), Dresdner Stadtrat

Die neu zu gründende Gesellschaft soll jährlich 1000 neue Wohnungen bauen. Die Finanzierung soll auf drei Säulen basieren.

Interview: André Schollbach (LINKE), Fraktionsvorsitzender im Stadtrat

Mit einer städtischen GmbH soll das Neuverschuldungsverbot, das sich Dresden auferlegt hat, umgangen werden.

Damit das Bürgerbegehren erfolgreich ist, werden insgesamt 22.000 Unterschriften benötigt.

Dresden hatte 2006 das städtische Wohnungsunternehmen Woba an den amerikanischen Investmentkonzern Fortress verkauft und war damit auf einen Schlag schuldenfrei geworden. Seitdem steigen die Mieten in Dresden, auch im ehemaligen Wobabestand.

Ein Bürgerbegehren, um den Verkauf noch zu stoppen, war 2005 gescheitert.