LINKE will DREWAG wieder in städtischer Hand

Die Strompreise sind nicht nur in Dresden immer wieder ein Reizthema. Während die Kleinen ein Vermögen für Energie bezahlen müssen, erwirtschaften die Großen jede Menge Umsatz. Denn nach der weitgehenden Privatisierung des Strommarktes liegen über 80 Prozent der Energieversorgung in den Händen von Großkonzernen. Um dem entgegen zu wirken, will Die Linke im Stadtrat die Drewag wieder in städtische Hand zu bringen.

Die DREWAG gehört zu 55 Prozent zur Stadt Dresden. Die restlichen 45 Prozent gehören mehreren Konzernen. Die LINKE will jetzt einen Antrag in den Stadtrat einbringen, dass der Dresdner Energieversorger wieder komplett an die Stadt zurückgeführt wird.
Bereits 2005 gab es einen Stadtratsbeschluss, der durch ein Gutachten prüfen sollte, ob die Rückführung der DREWAG in städtische Hand sinnvoll ist. Dieses Gutachten liege dem Rat noch immer nicht vor, so Schollbach weiter. Jürgen Eckholdt von der CDU hält von dem Plan der Rückführung der DREWAG an die Landeshauptstadt nichts. Gegenüber DRESDEN FERNSEHEN sagte er, dass sich das Konzept der Teilprivatisierung bewährt habe. Außerdem habe der Plan, die DREWAG wieder in städtisches Eigentum zu überführen im Finanzausschuss nur die Stimme der LINKEN erhalten. In der kommenden Woche ist das Thema Stoff im Stadtrat.

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Mehr dazu erfahren Sie in der Drehscheibe Dresden, stündlich ab 18 Uhr auf DRESDEN FERNSEHEN.

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