Linke wollen Sofortlösung für Kesselsdorfer Straße

In der vergangenen Stadtratssitzung wurde das Vorhaben „Boulevard Kesselsdorfer Straße“ mit Einrichtung einer Zentralhaltestelle für Busse und Bahnen gestoppt.

Jetzt fordert die Fraktion DIE LINKE Sofortmaßnahmen zur Vermeidung von Unfällen an dem Unfallschwerpunkt. Eine Anfrage des Fraktionsvorsitzenden der Fraktion DIE LINKE, André Schollbach, an Oberbürgermeisterin Orosz (CDU) hat jetzt ergeben, dass sich im Jahr 2008 allein im unteren Bereich der Kesselsdorfer Straße 14 Unfälle ereigneten, davon 8 mit Personenschaden.

Ein Unfall führte zu einem schweren Personenschaden. Die Hälfte der 14 Unfälle geschah beim Überschreiten der Fahrbahn durch Fußgänger. 

Dazu erklärt der Fraktionsvorsitzende der Fraktion DIE LINKE, André Schollbach: „Wir fordern Sofortmaßnahmen zur Vermeidung weiterer Unfälle am Unfallschwerpunkt Kesselsdorfer Straße. Täglich steigen an dieser Haltestelle fast 22.000 Menschen ohne Schutz vor dem fließenden Autoverkehr um. Angesichts der zahlreichen zum Teil schweren Unfälle der vergangenen Jahre muss endlich etwas geschehen.  

Wir schlagen deshalb vor, kurzfristig im Haltestellenbereich der unteren Kesselsdorfer Straße eine Ampel einzurichten, damit die Fahrgäste von Bussen und Bahnen ungefährdet ein- und aussteigen können. Darüber hinaus werden wir uns weiterhin dafür einsetzen, dass der „Boulevard Kesselsdorfer Straße“ doch noch realisiert wird. Der Boulevard würde den Stadtteil Löbtau aufwerten und einen Unfallschwerpunkt entschärfen.“

Quelle: Fraktion DIE LINKE

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