Linksextremisten hinter Anschlag auf Justitzminister Gemkow vermutet

Dafür sprächen Vorgehensweise und Zielobjekt des Anschlags, so das Innenministerium.

Der Anschlag auf die Wohnung des Justitzministers Sebastian Gemkow im vergangenen November sind offenbar von Linksextremisten ausgegangen. Das vermuten die sächsischen Sicherheitsbehörden laut Medienberichten. Das Innenministerium beruft sich auf eine Stellungsnahme des Verfassungsschutzes. Danach sähen Linksextremisten in Justitzminister Gemkow einen Vertreter des Repressionsapparates. Außerdem seien in Leipzig drei CDU-Büros im  linksextremistischen sogenannten Leipziger „Aufruf zur Gewalt“ vom 17. Dezember 2014 als Ziele genannt worden.

Bei dem Anschlag waren die Fensterscheiben von Gemkows Wohnung mit Pflastersteinen eingeschlagen worden. Zudem gab es eine Buttersäure-Attacke.