Linkspartei will einen erneuten Ski-Cup verhindern

Dresden - Der erste Schnee des Jahres ist in Dresden nicht vom Himmel gefallen, sondern wurde in LKW's ans Elbufer gekarrt. So verwandelte sich Dresden am Wochenende kurzzeitig für den Ski-Weltcup in eine Schneelandschaft. Doch nicht zur Begeisterung aller Beteiligten. 

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Der Fraktionsvorsitzende der Linken, André Schollbach, ist der Meinung, dass nicht alles was finanziell und technisch möglich ist, immer in die Tat umgesetzt werden sollte. Gerade weil das nah gelegene Erzgebirge viel bessere Bedingungen für einen solchen Ski-Cup bietet, hätte der immense Aufwand rund um das Event erspart bleiben können.  Dieser Meinung sind auch ein Großteil unserer Dresden Fernsehen-Zuschauer. Wir haben Sie dazu aufgefordert bei unserer Umfrage teilzunehmen und ihre Stimme zum Ski-Langlauf-Event abzugeben. Von insgesamt 525 Teilnehmern stimmten immerhin 359 Menschen gegen den Weltcup in Dresden. Das sind knapp 70%. Und auch auf Facebook äußerten viele Dresdner größtenteils negative Meinungen zu dem Sport-Event. Kritisiert wird die Veranstaltung auch von den Dresdner Grünen. Die Fraktion bemängelt vor allem die Beeinträchtigungen im Radverkehr. Denn im Zuge des Weltcups wurde der Elberadweg zwischen Königsufer und Japanischem Palais komplett gesperrt. Laut dem Fraktionsvorsitzenden Thomas Löser hätte dies auch anders geregelt werden können.
Für Grüne und Linke ist das Thema deshalb auch nach dem Cup noch nicht abgehakt. Sie wollen jetzt Nachforschungen betreiben. Insbesondere die Linksfraktion hatte sich bereits in der Stadtratssitzung im März 2017 gegen den Skiweltcup ausgesprochen. Sie will sich nun stärker dafür einsetzen, dass solche Events künftig im Gebirge unter besseren Bedingungen stattfinden.