Liquidierung ohne Rücksicht auf Belegschaft

Für die derzeitigen Mitarbeiter des Kulturpalastes gibt es keine gesicherte Beschäftigungsperspektive. KKG-Mitarbeiter müssen sehen, wie sie einen neuen Arbeitsplatz finden.+++

Das jetzt von der Verwaltung vorgelegte sogenannte „Personalkonzept“ für die Konzert- und Kongressgesellschaft mbH (KKG) eröffnet den jetzigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Kulturpalastes und von Schloss Albrechtsberg keine gesicherte Beschäftigungsperspektive. Die Verwaltungsvorlage besteht lediglich aus einer Auflistung von geplanten Arbeitsplätzen während des Umbaus des Kulturpalastes und danach. 

„Es handelt sich um ein vages Arbeitsplatzkonzept, nicht um ein Personalkonzept für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KKG. Die Stadt wird ihrer Verantwortung für die Belegschaft dieser städtischen Gesellschaft nicht gerecht. Die Auflösung der KKG findet ohne Rücksicht auf die Beschäftigteninteressen statt“, so der kulturpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Wilm Heinrich. 

Die jetzigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der KKG können sich in Zukunft auf ausgeschriebene Stellen bei der Messe, der Philharmonie und anderen städtischen Einrichtungen bewerben; ihre Bewerbung wird wie jede andere behandelt. 

Während die SPD-Fraktion die Liquidierung der KKG grundsätzlich abgelehnt hatte, sollte auf Drängen der Fraktion B 90/Die Grünen ein Personalkonzept erarbeitet werden.
 
„Die Kolleginnen und Kollegen der Grünen sollten gemeinsam mit uns eine konkrete Weiterbeschäftigung für die KKG-Belegschaft fordern. Das jetzt vorliegende Papier ist nicht mehr als ein Feigenblatt, mit dem sich auch die Grünen nicht zufrieden geben können“, so Heinrich.

Quelle: SPD-Ratsfraktion

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