Literatur statt Brandsätze

Sächsische Kulturschaffende gründen Initiative gegen Unmenschlichkeit und Ausgrenzung

Regelmäßig kommen Menschen aus ganz Sachsen zu den verschiedenen Giga-Kundgebungen in Leipzig und Dresden zusammen. Auch die Vorfälle in Clausnitz, Heidenau und Bautzen zeigen: Diese Menschen werden getrieben von Wut, Enttäuschungen und geschürten Ängsten.

Die Initiative „Literatur statt Brandsätze“ will sich genau dagegen nun engagieren. Die sächsischen Autorinnen und Autoren wollen nicht länger sprachlos zuschauen. Mit Kultur wollen sie sich den zerstörerischen Gedanken und Taten zur Wehr setzen. Initiatorin des Projektes ist die Autorin Anna Kaleri.

In Sachsen gibt es viele ländliche Regionen. Besonders hier wurde in den vergangenen 25 Jahren nicht viel für kulturelle Bildung getan. Gegen diese Vernachlässigung von Seiten des Freistaates anzukämpfen, hat sich die Initiative zur Aufgabe gemacht.

Über die Webseite der Initiative www.literatur-statt-brandsaetze.de können sich sowohl Kulturschaffende als auch Veranstalter aus Sachsen an die Initiative wenden. Sie bekommen dann Unterstützung bei der Kommunikation und der Organisation geplanter Veranstaltungen. Das Projekt wird bereits gut angenommen.

Am Buchmessesonntag wird sich die Initiative um 16 Uhr 30 zum ersten mal der Öffentlichkeit präsentieren.