LKA Sachsen führt wissenschaftliche Untersuchung durch

„Ist ein von Ihnen genutztes Auto im vergangenen Jahr absichtlich beschädigt oder zerstört worden?“ So lautet die erste Frage der heute gestarteten Dunkelfeldbefragung der Hochschule der Sächsischen Polizei in Kooperation mit dem Landeskriminalamt Sachsen.

Dabei werden nach Zufallsprinzip 6 000 Fragebögen an sächsische Haushalte versandt. Anfang November 2010 startet dann die Auswertung der Antworten. Der verantwortliche Projektleiter Prof. Dr. Karlhans Liebl erklärt auf die Frage nach dem Vorliegen der ersten Ergebnisse: „Wenn alles nach Plan läuft und genügend auswertbare Fragebögen bei uns eintreffen, könnten wir mit den ersten Ergebnissen Anfang nächsten Jahres rechnen.“ Liebl weiter: „Alle Befragten können sicher sein, dass die Angaben anonym ausgewertet werden und kein Rückschluss auf eine bestimmte Person möglich ist.“

Der Präsident des LKA Sachsen, Paul Scholz, sieht den Ergebnissen der Studie mit Interesse entgegen. Scholz: „Wir alle können jederzeit Opfer einer Straftat werden. Um einschätzen zu können, inwieweit polizeiliche Statistiken durch die Erkenntnisse zum Dunkelfeld angereichert werden können, wird diese Studie wichtige Informationen liefern.“