Lockdown kostet tausende Minijobs in Sachsen

Sachsen - Der im Frühjahr 2020 beginnende Corona-Lockdown hat im Freistaat Tausende Menschen ihren Minijob gekostet. Das berichtet die Bundesagentur für Arbeit in Sachsen. 

Demnach sei die Zahl der "Minijobber" um 7 Prozent, also um 17.300 Beschäftigte gesunken. Die Krise habe sich auf die Jobs deutlich stärker ausgewirkt als auf andere Beschäftigungsverhältnisse, heißt es von der Agentur. Ein Grund dafür sei, dass die "Minijobber" von der Kurzarbeit ausgeschlossen sind. Aktuell stehen 206.300 Menschen im Freistaat unter einem solchen Arbeitsverhältnis.