Lockerungsstrategie gefordert

Sachsen - Die Handwerkskammer Dresden beklagt fehlende bzw. mangelhafte Unterstützung der Handwerksbetriebe im Zusammenhang mit den Corona-Maßnahmen der Staatsregierung. Versprochene Wirtschaftshilfen fließen nur sehr zögerlich. Außerdem weist sie auf die Gefahr der Zunahme der Schwarzarbeit mit entsprechenden negativen wirtschaftlichen Folgen hin. Die Landesärztekammer befürchtet, dass durch den Lockdown behandlungsbedürftige Krankheiten zu spät erkannt oder verschleppt werden. Außerdem ist mit einer Zunahme psychischer Erkrankungen zu rechnen. Aus diesen Gründen betonen HWK-Präsident Jörg Dittrich, sowie der Präsident der Landesärtztekammer Erik Bodendieck die Notwendigkeit einer nationalen Lockerungs- bzw. Öffnungsstrategie ab dem 15. Februar. Dazu wollen sie in den nächsten Tagen Gespräche mit der Staatsregierung führen.