Lößnitzgrundbahn schnauft wieder los

Ab 24. November bringt die Lößnitzgrundbahn ihre Gäste dann mit Volldampf auch zur Ausstellung “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, die noch bis zum 3. März im Schloss Moritzburg gezeigt wird. +++

Vom 1. bis 23. November war das Feuer in den Dampfloks der Lößnitzgrundbahn erloschen. Während der Sperrpause wurden einige Umbau – und Sanierungsarbeiten realisiert. Schwerpunkt war die Verlängerung des Bahnsteiges am Haltepunkt Cunnertswalde. Dabei wurde der Bahnsteig auf einer Länge 140 Meter mit Mineralgemisch hergestellt. “Gerade zu den Sonderveranstaltungen wie Nikolaus, Ostern und zum Schmalspurbahnfestival sind wir mit besonders langen Zügen unterwegs.

Zudem wird der Haltepunkt Cunnertswalde häufig für eine kleine Wanderung Richtung Wildgehege und Fasanenschlösschen genutzt. Mit der Verlängerung des Bahnsteiges erleichtert sich das Ein- und Aussteigen für die Reisenden.” unterstreicht Mirko Froß, Leiter Infrastruktur bei der Lößnitzgrundbahn die Vorteile des neuen Bahnsteiges am Haltepunkt Cunnertswalde. Neben den Arbeiten am Bahnsteig hat sich entlang der gesamten Strecke einiges getan. So wurden Schienenschweiß- und Stopfarbeiten ausgeführt sowie Entwässerungsanlagen instand gesetzt. Die gesamten Maßnahmen an der Infrastruktur der Lößnitzgrundbahn haben ein Investitionsvolumen von 100.000 Euro.

Die Sperrung war zudem notwendig geworden, damit im Rahmen des S-Bahn-Ausbaus in Radebeul die erforderlichen Arbeiten entlang der Lößnitzgrundbahn durchgeführt werden konnten. Auch die Dampflokomotiven wurden instandgesetzt und gewartet, um für den Zugbetrieb gerüstet zu sein. So richtig in Fahrt kommt der Lößnitzdackel am 9. Dezember. Dann stehen gemeinsam mit der Traditionsbahn die Nikolausfahrten an.

Quelle: SDG Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft mbH

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