Lösung für Leipziger Fußball-Fan-Projekt gefunden

Die langen und zähen Diskussionen haben ein Ende. Noch in diesem Jahr wird die Outlaw gGmbH, der neue Träger für die Fansozialarbeit im Leipziger Fußball, seine Arbeit aufnehmen. +++

Seit mehreren Monaten gab es Unstimmigkeiten zwischen den drei Zuwenderparteien Deutscher Fußballbund, Stadt Leipzig und dem Land Sachsen, wie das Fußball-Fan-Projekt in Zukunft finanziert werden und von welchem freien Träger übernommen werden könnte.

Zwar hatte man sich bereits vor einiger Zeit für die Outlaw gGmbH entschieden, allerdings blieb der endgültige Zuspruch bisher noch aus. Erst nach dem Drängen von verschiedenen Parteien, darunter der Träger selbst, sowie Landesinnenminister Markus Ulbig, kam es jetzt zu einer Einigung.

Um das „Know How“ des bisherigen Fanprojektes der Sportjugend Leipzig zu nutzen, hat sich die Stadt Leipzig bereit erklärt, einen Teil des Projektes für eine Übergangszeit von zwei Jahren zu übernehmen.

Landespolizeipräsident Bernd Merbitz zeigt sich zufrieden: „Die intensiven Verhandlungen zum Erhalt der Fanarbeit für Leipzig haben sich gelohnt. Bewährtes und Neues werden nun gemeinsam helfen, Fußball in der Messestadt auch weiterhin in einem friedlichen Umfeld stattfinden lassen zu können.“

Auch Leipzigs Sozialbürgermeister Thomas Fabian freut sich über das Ergebnis: „Stadt und Land haben sich auf einen guten Weg verständigt. Mit dem Trägerwechsel und der Einbindung bisheriger Erfahrungen kann die Fußball-Fanarbeit in Leipzig nun weiterentwickelt werden.“