Löwen-Fight am Wochenende

Dem „Ober-Löwen“ Zdenek Travnicek war eine gewisse Erleichterung in der Stimme, als er am Donnerstag verkündete, dass ihm fast der komplette Kader zur Verfügung stehen würde.

Patrick Czajka und Florian Eichelkraut fehlen als Langzeitverletzte, Kasper Kenig muss aufgrund der dritten Disziplinarstrafe pausieren. „Wir müssen nur sehen, wie sich die Spieler schlagen, die erst eine oder zwei Einheiten mit trainieren konnten. Die haben bis vor kurzem noch erkältet im Bett gelegen“, gibt sich Travnicek optimistisch.

Gegen die starken Gegner aus Kaufbeuren und Hannover ist eine gut besetzte Bank auch sehr von Vorteil. Dem Süd-Dritten stehen die Blue Lions am Freitag ab 19.30 Uhr gegenüber und werden versuchen, die Niederlage aus dem Heimspiel vor Weihnachten vergessen zu machen. Außerdem geht es darum, den Tabellennachbarn aus Bad Nauheim auf Distanz zu halten und diese, wenn möglich zu vergrößern. Da wäre es fast zu wünschen, dass die Indianer Schützenhilfe leisten, die am Freitag gegen die roten Teufel antreten.

Ein weiterer Kriegstanz findet dann am Sonntag ab 17 Uhr in der Leipziger Eisarena statt, wenn die Indians aus Hannover zu Gast sind. Das Heimspiel und damit das letzte Spiel der regulären Saison gewinnen, so in etwa sieht der Fahrplan aus. Von den bisherigen fünf Spielen konnte nur eins gewonnen werden und die letzten waren eher durch Faustkämpfe als durch packendes Eishockey in Erinnerung geblieben.

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