Löwin Kimba aus dem Tierpark Chemnitz verstorben

Die Angolalöwin Kimba, geboren 2004, ist am vergangenen Samstag verstorben.

Sie war an einer Gebärmuttervereiterung erkrankt, einem Problem, welches oft bei Katzenartigen auftritt. Am Donnerstag wurde sie noch erfolgreich operiert, verstarb aber zwei Tage später. Am Montagmorgen wurde das Tier zur Obduktion gegeben, um die genaue Todesursache zu ermitteln. Ergebnisse liegen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vor.

„Geburt und Tod sind untrennbar miteinander verknüpft und Sterben gehört auch in einem Zoo dazu. Natürlich überlebt ein viel höherer Prozentsatz Tiere als im Freiland und die meisten Individuen werden bedeutend älter als ihre freilebenden Artgenossen, aber nicht jedes Tier kann von den Tierärzten gerettet werden“, so die Leiterin des Chemnitzer Tierparks, Dr. Anja Dube, bedauernd.

Kimba war seit 2005 die Partnerin von Malik. Männliche Löwen leben auch im Freiland oft allein. Der Tierpark prüft nun, wie es mit der Löwenhaltung in Chemnitz weitergeht.