Lohn-Plus fürs Streichen und Tapezieren

Dresden - Maler und Lackierer streichen mehr Geld ein: Ab sofort gibt es in dieser Branche einen Lohn-Aufschlag in Dresden.

Für rund 490 Maler und Lackierer in der Landeshauptstadt gelten ab sofort höhere Mindestlöhne. Wer einen Gesellenbrief in der Tasche hat, muss ab Mai mindestens 12,40 Euro. Das sind rund 95 Euro mehr im Monat. Auch Helfer ohne Ausbildung beziehen jetzt einen höheren Stundenlohn - wenigstens 10,60 Euro pro Stunde sollte es sein. Das teilt die Handwerksgewerkschaft IG Bauen-Agrar-Umwelt mit.

 Der IG Bau-Bezirksvorsitzende Jörg Borowski spricht von einer wichtigen "Haltelinie nach unten". Alle 69 Maler- und Lackierbetriebe müssen sich an diese Untergrenze halten. "Entscheidend für die harte Arbeit in der Branche ist aber der Tariflohn. Der liegt derzeit bei 15,35 Euro pro Stunde", so Borowski. Darauf haben Gesellen, die Gewerkschaftsmitglieder sind und deren Betrieb in der Maler- und Lackierer-Innung ist, Anspruch.

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