Lok-Frauen mit starkem Heimauftritt

Nach 90 Spielminuten stand an der Anzeigetafel im Leipziger Bruno-Plache-Stadion am Sonntag ein Endergebnis, welches nach der vierten Spielminute kaum jemand erwartet hätte.

Mit der zweiten Mannschaft des Hamburger Sportvereins kam nicht nur der direkte Tabellennachbar nach Leipzig, sondern auch die Mannschaft, die am letzten Wochenende ein 1:1 Unentschieden gegen den Tabellenführer Tennis Borussia Berlin erreichte.

Punkt 11 Uhr pfiff Schiedsrichterin Sinem Turac aus Berlin die Partie an und beide Mannschaften begannen das Spiel sehr flott, zweikampfbetont und mit dem steten Zug zum gegnerischen Tor. In der vierten Spielminute jubelten aber dann bereits die Gäste aus Hamburg über den erzielten Führungstreffer. In der 14. Minute kann die Hamburger Torfrau einen von Peggy Kuznik getretenen Freistoß, Anja Fleischer war zuvor an der linken Seitenauslinie zu Fall gebracht worden, gerade noch zur Ecke klären. Nur eine Minute später fliegt die Leipzigerin Anne Heller knapp mit dem Kopf an einer Hereingabe von Christina Nauesse vorbei. Anne Heller zieht mit dem Ball am Fuß in den Strafraum des HSV und wird dort zu Fall gebracht – Elfmeter. Peggy Kuznik übernimmt die Verantwortung und verwandelte in der 38. Minute den Strafstoß durch einen scharf getretenen Flachschuss ins rechte Toreck. Mit dem Stand von 1:1 ging es dann in die Halbzeitpause.

In der 51. Minute landete ein von Anne Heller direkt getretener Freistoß an der Querlatte und es war zu spüren, dass die Leipziger Führung eigentlich nur noch eine Frage der Zeit sein kann. In der 59. Minute behauptete Franziska Thieme den Ball im Strafraum des Gegners und erzielte die 2:1 Führung. 10 Minuten später belohnte sich die Leipzigerin Anne Heller selbst für ihre gute Leistung am Sonntag und erzielte die 3:1 Führung. Nun zeigten die Leipzigerinnen mit jedem Spielzug einen hervorragenden Kombinationsfußball und einen solchen Angriff verwertete Katja Greulich in der 72. Minute zum 4:1. Die Hamburgerin Bastin konnte einen Sturmlauf von Anja Fleischer nur mit einem Foul unterbinden. Gelb-Rote Karte für die Hamburgerin und erneut Elfmeter für Leipzig. Wie bereits zuvor nahm sich wieder Peggy Kuznik den Ball und es stand 5:1 für Lok Leipzig.
Die Frauen des 1. FC Lok Leipzig verbesserten sich in der Tabelle um einen Rang auf Platz 4.

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