Lok-Frauen verpassen Sensation gegen Duisburg knapp

Mit 1:2 sind die Frauen vom 1. FC Lok Leipzig in die 1. Bundesliga am Sonntag gestartet. Nur ein spätes Gegentor vermieste den großartigen Auftakt der Lok-Frauen. +++

Die Leipzigerinnen waren in den ersten Spielminuten eigentlich nur Statisten. Die haushohen Favoritinnen bestimmten das Duell und vergaben aber drei Großchancen. Das baute Leipzig auf und der Bundesliga-Neuling schaffte das erste Tor der Partie durch die erst 16-jährige Lyn Meyer in der 14. Minute. Allerdings bestimmte auch nach dem 1:0 für Lok Leipzig der Gegner das Spiel. Die Gastgeberinnen beschränkten sich aufs Kontern. Aus diesen ergaben sich für die Leipzigerinnen Patzke und Meyer weitere Großchancen, die aber nicht mit einem Tor gekrönt werden konnten.

Nach dem Seitenwechsel war es Nationalspielerin Alexandra Popp, die per Kopfball nach einem Freistoß das 1:1 in der 59. Minute markieren konnte. Lok Leipzig geriet mehr und mehr unter Druck – der FCR Duisburg wollte den Sieg am ersten Spieltag gegen den 1. FC Lok Leipzig unbedingt. Lok stellte sich hinten rein und versuchte des Unentschieden über die Zeit zu retten. Doch Duisburg schaffte fünf Minuten vor dem Abpfiff das 1:2 durch Stefanie Weichelt im dritten Nachschuss.

„Die Niederlage ist etwas unglücklich, weil der zweite Gegentreffer so spät fiel. Von den Chancen her geht das Ergebnis aber schon in Ordnung“, befand Lok-Trainerin Claudia von Lanken. „Wir haben aus dem, was wir können, das Beste gemacht. Nun wissen die Mädels, wie hoch das Tempo in der 1. Liga ist.“

Schlechte Nachrichten gab es noch für die Frauen vom 1. FC Lok: Gabriella Toth musste mit Verdacht auf einen Innenbandriss ins Krankhaus gebracht werden.