Lok Leipzig gelingt Befreiungsschlag: 3:0-Erfolg gegen schwachen FC Magdeburg

Es war der erhoffte Sieg der Blau-Gelben – und was für einer! Mit einer beeindruckenden 3:0-Vorstellung gegen enttäuschende Magdeburger schaffte es das Team von Marco Rose, die Niederlagenserie zu beenden. +++

Vor guter Kulisse in der Red Bull Arena begannen die Leipziger forsch und erspielten sich schnell einige Feldvorteile. Die Gäste aus Magdeburg wirkten lethargisch. Die „Loksche“ schaffte es trotz aller Bemühungen aber nicht, das Übergewicht in Tore umzumünzen. Erst kurz vor der Pause erzielten die Leipziger die mittlerweile hochverdiente Führung. Grandner zog nach einem schlecht abgewehrten Ball der Magdeburger aus 18 Metern ab und traf in die rechte Ecke. Mit dem 1:0 ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern im weiten Rund das gleiche Bild. Lok Leipzig stürmte munter nach vorne, der 1. FC Magdeburg reagierte nur. Dennoch dauerte es wieder bis in die Schlussminuten, ehe die Gastgeber die Spielkontrolle in zählbare Erfolge verwandelten. Nach einer Ecke für Lok Leipzig war es Spahiu, der zum 2:0 köpfte und den verbliebenen Widerstand der Gäste aus Sachsen-Anhalt endlich brachen. Das 3:0 per Elfmeter durch Theodosidis in der Nachspielzeit war dann nur noch Formsache.

Fazit: Es war der erhoffte Befreiungsschlag für die „Loksche“. Die Mannschaft von Marco Rose spielte konzentriert, taktisch gut und kämpfte um jeden Ball. Ein verdienter und wichtiger Sieg für die Probstheidaer.
Man muss sich allerdings die Frage stellen, ob das Team endlich den Ernst der Lage erkannt hat, oder ob die Magdeburger einfach nur einen schlechten Tag hatten. Für die Zukunft der Leipziger sollte man Ersteres hoffen.