Lok Leipzig gewinnt hochverdient 2:0 gegen schwache Veilchen-Reserve

Ein einseitigeres Spiel haben die Lok-Anhänger in Probstheida sicher lange nicht gesehen. Von der ersten bis zur letzten Spielminute bestimmte Lok Leipzig das Spiel gegen die zweite Mannschaft von Erzgebirge Aue. Nur das Ergebnis fiel deutlich zu niedrig aus.

Die Fans des 1. FC Lokomotive Leipzig mussten heute im Bruno-Plache-Stadion sehr geduldig sein. Obwohl die Leipziger von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft war, verschenkte die Loksche zahlreiche Großchancen. Die zweite Mannschaft der Veilchen aus dem Erzgebirge konnten sich keinen Moment aus der Umklammerung befreien.

Dennoch schafften es die Gastgeber bis zur Halbzeit nicht, das Leder im Netz zu versenken. Mal verhinderte der Pfosten oder ein Bein der Aue-Abwehr, in einigen Momenten fehlten einfach nur die sprichwörtlichen Zentimeter zum Führungstreffer.

Nach der Halbzeitpause sahen die 1.601 Zuschauer weiterhin nur Lok in der Offensive, während Aue meist nur mit Glück klären konnte. Teilweise grenzte es an Scheibenschießen, was im Auer Strafraum passierte.

Bezeichnend, dass es die Gäste aus dem Erzgebirge selbst waren, die Lok auf die Siegerstraße brachten: In der 75. Spielminute bugsierte Aue-Verteidiger Dominic Rau den Ball nach einem scharfen Flachpass von Lok-Spieler Rene Heusel in die eigenen Maschen – 1:0 für die Leipziger.

Die endgültige Entscheidung brachte Lok dann aber noch selbst fertig. Drei Minuten vor Schluss vollendete der eingewechselte Christoph Schulz einen sehr gut ausgeführten Angriff über die Stationen Heusel, Görke und Devaty eiskalt zum 2:0.

Unterm Strich ein mehr als verdienter Sieg für die in allen Belangen überlegenen Leipziger. Auch wenn sie heute 6 oder 7 Tore mehr hätten schießen können. So oder so bringt dieser Sieg aber drei wichtige Punkte im Abstiegskampf.