Lok Leipzig: mit breiter Brust ins Topspiel

Leipzig - Am Freitag steht für Lok Leipzig das Topspiel gegen FSV Wacker Nordhausen an. Die Gäste reisen als Tabellenzweiter an, die Leipziger sind aktuell Vierter. Teamchef Björn Joppe denkt, dass es ein intensives Spiel auf Augenhöhe wird.

Neun Spiele, keine Niederlage, Platz 4 in der Regionalliga Nordost. Für LOK Leipzig läuft es aktuell so richtig gut. An diesem Freitag kommt es zum Topspiel gegen den Tabellenzweiten FSV Wacker Nordhausen. Während der Pressekonferenz in den Hallen des langjähigen Lok-Sponsors "Schriftwerk" blickt Teamchef Björn Joppe auf ein intensives Spiel.

Geschlossene Mannschaftsleistung

Vier Mal schon spielte Lok in dieser Saison ohne einen Gegentreffer zu kassieren.

Einen nicht unerheblichen Anteil daran hat Torhüter Lukas Wenzel. Der 20-Jährige hat alle 9 Partien durchgespielt, sieht sich aber nicht alleine für den derzeitigen Erfolg verantwortlich. Auch der Teamchef kann die gute Stimmung innerhalb der Mannschaft nur bestätigen.

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Thema am Mittwoch war auch schon das Derby zwischen Chemie und Lok Leipzig am 6. Oktober. Dann nämlich werden die Blau-Gelben ohne Fans im Gästeblock auskommen müssen. Diese Entscheidung trafen Präsidium, Aufsichtsrat, sportliche Leitung und Geschäftsführung am Dienstagabend. Die Polizei hatte die Zahl der Gästetickets auf 250 begrenzt - nicht akzeptabel für Lok, weshalb nun überhaupt keine eigenen Fans mitreisen.

Zunächst steht aber erst einmal das Spiel gegen Wacker Nordhausen auf dem Programm. Für das Flutlichtspiel werden mehr als 3000 Zuschauer erwartet. Anstoß ist am Freitag um 19.30 Uhr.