Lok Leipzig steht trotz Sieges vor Pokalaus

Stürmer Rolleder war beim 10:0 Sieg gegen die SG LVB Leipzig am Samstag nicht spielberechtigt. Rolleder hatte letztes Jahr in der 2. Pokalrunde gegen Einheit Kamenz einen Platzverweis erhalten. Eine Entscheidung des Sportgerichts steht noch aus. +++

Lok Leipzig muss trotz des 10:0-Erfolgs vom Sonnabend gegen die SG LVB Leipzig um den Einzug in die nächste Runde des Sachsen-Pokals fürchten. Wie der Verein und der Landesverband Sachsen mitteilten, ist ein Sportgerichtsverfahren gegen die Probstheidaer eingeleitet worden.

Stürmer Steve Rolleder sei für die Partie nicht spielberechtigt gewesen. 5 Tore schoss Rolleder für seinen Verein und spielte 90 Minuten lang durch. Im letzten September hatte Rolleder allerdings im Pokalspiel gegen Einheit Kamenz in der 108. Minute die rote Karte gesehen, was eine Sperre nach sich zog. Das nachfolgende Pokal-Duell gegen RB Leipzig hatte Rolleder dann von der Tribüne erlebt.

Nach den Regularien des DFB und des Sächsischen Fußballverbandes verfallen Platzverweise aber nicht, wenn der jeweilige Wettbewerb ein Ende gefunden hat, sondern werden in die neue Saison übernommen.

Die Entscheidung darüber, ob Lok Leipzig für diese Spielzeit  vom Sachsenpokal ausgeschlossen und das Spiel zugunsten der SG LVB gewertet wird, trifft nun das Sportgericht. Von Vereinsseite aus, wollte man sich mit Verweis auf das laufende Verfahren nicht weiter äußern.