Lok Leipzig sucht Zeugen nach Bengalo-Attacke auf Mittelfeldspieler

Benedikt Seipel vom 1. FC Lok Leipzig hat Anzeige gegen Unbekannt erstattet nachdem er beim letzten Oberliga-Spiel der Saison in Chemnitz von bengalischen Feuern aus dem eigenen Fanblock getroffen und leicht verletzt wurde. Nun ermittelt die Polizei. +++

Unschöne Szenen spielten sich nach dem letzten Oberliga-Auftritt zwischen Fortuna Chemnitz und Lok Leipzig in der Saison 2011/12 ab. Anhänger des 1. FC Lok Leipzig warfen Bengalos in den Innenraum des Stadions. Eines der Wurfgeschosse traf laut Aussage der Blau-Gelben den eigenen Mittelfeldmann am Kopf. „Wir sind direkt nach dem Spiel mit der Mannschaft in Richtung Kurve gelaufen, als plötzlich die Bengalos aufs Feld flogen. Ich habe das Geschoss nicht kommen sehen, bin erst Mal getroffen zu Boden gegangen“, erläutert Benedikt Seipel die Szenerie. Eine Prellung und Verbrennungen am Kopf hatte Seipel durch diese Attacke erlitten, nun folgte der Weg zur Polizei: „Ich habe einige Tage darüber nachgedacht, ob ich Anzeige erstatten soll. Ich habe mich aber dazu entschlossen, weil es auch ein Zeichen ist – ein Zeichen, dass solche Vorfälle beim Fußball nichts zu suchen haben“.

+++ Der 1. FC Lok Leipzig sucht Zeugen, die diesen Vorfall in Chemnitz miterlebt haben. Wer Kenntnisse zur Identität des Täters hat, kann sich beim Verein in Probstheida melden (auch anonym). Kontakt: Tel.: 0341 – 86 999 0 oder Mail: geschaeftsstelle@lok-leipzig.com +++