Lok Leipzig verliert gegen FC Brentford – Trainer Rose kollabiert vor Testspiel

Den ersten Rückschlag des Abends mussten die Leipziger bereits vor der 1:2-Testspielniederlage gegen den englischen Drittligisten FC Brentford hinnehmen: Lok-Trainer Marco Rose war bei der Teambesprechung kollabiert und fehlte so auf der Bank. +++

Der Coach der Leipziger wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, konnte aber am späten Abend wieder entlassen werden. Unter der Führung von Co-Trainer Roland Vrabec zeigten die Leipziger indes eine gute Partie, die vor allem in der ersten Halbzeit den rund 1.000 Zuschauern einiges bot. Den ersten Treffer erzielten allerdings die Gäste aus Brentford. Farid El Alaguri brachte die „Bees“ aus England in der 22. Minute in Führung.

Generell war das Team von der Insel über weite Strecken die bessere Mannschaft, Lok Leipzig hielt mit Kampf dagegen – und kam keine drei Minuten nach der Brentford-Führung zum Ausgleich durch André Stratmann. Der Lok-Spieler traf in der 25. Minute per Kopf.

Danach entwickelte sich ein munteres Spiel mit leichten Vorteilen für die Gäste. Lok war meist in der Defensive, Brentford spielte oft starkes Pressing und kam so früh in Ballbesitz. Und der zahlte sich aus: Wieder war es Alaguri, der in der 36. Minute das Siegtor für die „Bees“ erzielte.

Nach dem Seitenwechsel kam von beiden Seiten nur noch wenig, die Gäste hatten die Partie gut im Griff und hätten auch höher gewinnen können. Brentford-Coach Uwe Rösler: „Wir hätten unsere Überlegenheit in mehr Tore ummünzen müssen. Durch unser Pressing haben wir das Spiel von Lok erstickt.“

Lok Leipzig verlor am Ende auch sein zweites Vorbereitungsspiel gegen eine englische Mannschaft. In der nächsten Testpartie geht es dann gegen den Landesligisten BSC Preussen. Anstoß ist am Mittwoch um 18 Uhr.