Lok Leipzig verliert gegen Halle – Aufstieg nur noch theoretisch möglich

Die „Loksche“ musste am Freitagabend einen herben Rückschlag im Kampf um den Aufstieg hinnehmen. Gegen den Tabellenletzten vom VfL Halle 96 unterlagen die Leipziger in der Schlussphase mit 2:1. +++

Die dritte Niederlage in Serie gegen den Tabellenletzten aus Halle begann mit einer Drangphase der Leipziger, allerdings ohne richtige Torchancen.

Im Gegenzug waren es die Hallenser, die den Ball hinter die Linie brachten. Nach einer Faustabwehr von Lok-Keeper Gäng nahm Halle-Spieler Oliver Laub den Ball aus 20 Metern volley und schoss die Gäste in Führung. Mit dem 0:1-Rückstand ging es für die Leipziger dann auch in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel dauerte ebenfalls noch eine Weile, bis die Hausherren wieder in ihr Spiel fanden. Trotz guter Chancen mussten die Leipziger noch bis zur Mitte der zweiten Halbzeit warten, ehe der Ausgleich fiel: Ivan Ristovski war es dann, der in der 66. Spielminute ausgerechnet durch einen Torwartfehler zum 1:1 traf.

Im Anschluss spielte die Loksche nun druckvoller und konzentrierter, ließ aber trotzdem zu viele Großchancen liegen. So verschosse die Kronhardt-Elf sogar einen Elfmeter.

Doppelt bitter für Lok: In der 85. Spielminute stand der Hallenser Tobias Haufe plötzlich goldrichtig vor dem Leipziger Tor und erzielte die späte Führung für die Gäste zum 1:2-Endstand.

Auf dem Papier war das Spiel eine klare Sache: Aufstiegsaspirant gegen Tabellenschlusslicht. Doch Papier ist ja bekanntlich geduldig und so kassierten die Leipziger trotz besserer Spielanteile eine unnötige Niederlage gegen den VfL Halle 96 – die dritte in Folge für die Mannen von Willi Kronhardt, die nun nur noch theoretische Chancen auf den angestrebten Aufstieg haben…