Lok Leipzig wehrt sich gegen Legida

Der Verein hat rechtliche Schritte gegen Legida-Versammlungsleiter Silvio Rösler eingeleitet. Dieser hatte am Montag verkündet, Sportfreunde des 1. FC Lok würden Legida-Teilnehmer beschützen. Lok widerspricht dieser Aussage vehement. +++

Der 1. FC Lokomotive Leipzig geht gerichtlich gegen Legida-Versammlungsleiter Silvio Rösler vor. Dieser hatte auf der Kundgebung am Montag verkündet, dass „Sportfreunde des 1. FC Lok die Legida-Teilnehmer auf ihrem Weg zum Hauptbahnhof schützen“ würden. Der Verein widerspricht dieser Aussage vehement, heißt es in einer Pressemitteilung. Lok vertrete „den Grundsatz religiöser und weltanschaulicher Toleranz sowie der parteipolitischen Neutralität“. Man akzeptiere nicht, dass der Ruf des Vereins durch Rechtspopulisten geschädigt werde. Neben den straf- und zivilrechtlichen Schritten wurde gegen Rösler auch ein Hausverbot ausgesprochen.