Lok Leipzig zittert sich zum Heimsieg gegen den FSV Luckenwalde

Mit einer ganz starken ersten – und einer eher schwachen zweiten Hälfe sicherten sich die Leipziger weitere drei Punkte gegen einen schwierigen Gegner aus Brandenburg. Unterm Strich war es aber ein verdienter Sieg für die Loksche. +++

Von Beginn dominierte Lok Leipzig die Partie, die Gäste aus Luckenwalde konnten nur reagieren. Allerdings dauerte es eine halbe Stunde, bis die Überlegenheit der Leipziger in Tore umgemünzt werden konnte.

Mit seinem ersten Pflichtspieltor für Lok brachte Jiri Masek die Probstheidaer in der 29. Spielminute in Führung. Das Team aus Luckenwalde war sehr eingeschüchtert, ließ Lok viele Räume für Kombinationen, an deren Ende bis zum Halbzeitpfiff aber kein Tor mehr für Lok heraus sprang.

Beide Teams kamen unverändert aus der Kabine. Zumindest personell. Denn während von den Leipzigern anscheinend nur die schlechteren Zwillinge aufs Feld zurückgekehrt waren, stürmte Luckenwalde nun forsch nach vorne. Allerdings ohne Torerfolg.

Dann – wie aus dem Nichts – das 2:0 für Lok in der 76. Minute! Nach einem guten Pass von Görke zog Engler nach innen und versuchte es von der Strafraumgrenze. Luckenwalde-Keeper Petereit sah bei dem Schuss nicht gut aus, der Ball wäre haltbar gewesen… Glück für Lok Leipzig.

Doch anders als vermutet spielte die Loksche nun nicht weiter nach vorne, sondern verharrte die Schlussviertelstunde in Lethargie. Und die wurde keine zwei Minuten nach dem zweiten Treffer von Luckenwalde bestraft: Mit einem Hammerschuss aus großer Entfernung verkürzte Haufe vom FSV zum 2:1.

Jetzt wurde das Team aus Probstheida noch nervöser, während Luckenwalde auf den Ausgleich drang. Letztendlich aber ohne Erfolg.

Wenn man ein Fazit ziehen möchte, dann kann man sagen, dass Lok am Ende froh sein kann, nicht noch mit dem Ausgleich bestraft worden zu sein.
Völlig unnötig hatte das Team von Trainer Mike Sadlo den Gegner aus Luckenwalde wieder aufgebaut und hatte es nach den beiden Treffern nicht geschafft, das Spiel zu kontrollieren.

Am Ende war es eine Zitterpartie, doch beim Blick auf die Tabelle wird es der Mannschaft aus Probstheida egal sein. Denn mit den drei Punkten rücken die Leipziger zumindest vorläufig auf den sechsten Rang in der Tabelle vor.