LOK: Neuer Vorstand mit ersten Veränderungen

LOK-Tickets ab sofort nicht mehr für LVB gültig. Dies gilt bereits für das Heimspiel gegen Hertha BSC II am Mittwoch, 24. April, 18:00 Uhr. +++

Ab sofort können Eintrittskarten des 1. FC Lok Leipzig vor und nach Heimspielen nicht mehr gleichzeitig als Fahrkarten für die Nahverkehrsmittel der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) und des Mitteldeutschen Verkehrsverbundes (MDV, Zone 110) genutzt werden. Dies gilt schon für das kommende Heimspiel gegen Hertha BSC II am Mittwoch, 24. April (18:00 Uhr). Einer Bitte des 1. FC Lok nach sofortiger Kündigung des entsprechenden Vertrages kam die LVB nach. „Wir danken den Leipziger Verkehrsbetrieben für die schnelle und unproblematische Auflösung des gemeinsamen Beförderungsvertrags und für die sehr gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren“, erklärt Lok-Präsident Heiko Spauke und nennt die Gründe für diese Entscheidung: „Der in Anspruch genommene Service der LVB war hervorragend und wurde von vielen unserer Fans in Anspruch genommen. Aber in unserer derzeitigen Situation müssen wir genau schauen, wo wir jetzt und auch in der nächsten Saison Fixkosten einsparen können.“ Am gestrigen Donnerstag hat sich Spauke zudem mit dem Karlsruher Geschäftsmann und Rechteinhaber des Logos des 1. FC Lok, Manfred Jansen, getroffen. „Es war ein sehr interessantes und aufschlussreiches Gespräch. Herr Jansen hat viele gute Ideen und ein Herz für den 1. FC Lok“, so Spauke. Als Ergebnis wurde festgehalten, dass Jansen dem Verein, der bei ihm Verbindlichkeiten hat, finanziell entgegen kommt. Zudem wurden erste Gespräche über einen möglichen, langfristig angelegten Mietkauf des Logos durch den Verein angeschoben. Spauke: „Wir haben einen Ausgangspunkt gefunden, von dem aus wir von nun an weitere Verhandlungen führen und letztendlich den Übertrag des Logos auf den 1. FC Lok erreichen wollen.“ So berichtet der Verein.