Loks Ex-Stadionsprecher Linke teilt aus: „RB Leipzig ist der Feind!“

Für den ersten LOK Leipzig geht ein unruhiges Jahr zu Ende. Nach dem bevorstehenden Rückzug von Vereinsvorsitz Steffen Kubald steht LOK nun eine Kooperation in Sachen Jugendarbeit mit dem Stadtkonkurrenten RB Leipzig bevor. Doch das versuchen einige Fans nun zu verhindern – mit Spenden, um die Nachwuchsförderung aus der eigenen Tasche zu bezahlen.

Der RB Leipzig benötigt, wie jeder andere Verein auch, talentiert Nachwuchsspieler. Aus diesem Grund wurde ein Kooperationsvertrag mit dem 1. FC LOK ausgearbeitet, der es der RB Führung ermöglicht, junge Talente aus der LOK-Jugend ins eigene Lager zu überführen. Jährliche Ablösesumme: 10.000 Euro.

Doch dem Vertrag stehen einige LOK-Fans sehr kritisch gegenüber und wehren sich nun gegen die Abmachung.

Interview: Mirko Linke – Ex-Stadionsprecher Lok Leipzig

Deshalb hat Linke kurzerhand eine Spendenaktion ins Leben gerufen, bei der die jährliche, vertragsbedingt zu entrichtende Summe von den Fans selbst aufgebracht werden soll. Auf diese Weise, so Linke, währe ein Vertrag dieser Art aus LOK-Sicht überhaupt nicht mehr notwendig.

Interview: Mirko Linke – Ex-Stadionsprecher Lok Leipzig

Falls man die Summe nun zusammen trägt und es dennoch zu einem Vertrag zwischen RB und LOK kommt, wird allen Fans ihre Spende selbstverständlich zurückerstattet. Denn diese beherzte Aktion ist eine Initiative von Fans für Fans und für den Verein, dessen Zukunft ihnen am Herzen liegt.

Interview: Mirko Linke – Ex-Stadionsprecher Lok Leipzig