Luftfilter an der TU Chemnitz

Die Technische Universität in Chemnitz, ein Ort des Lernens, der Kommunikation – ein Ort, an dem sich täglich tausende Menschen begegnen.

Damit ist die Universität aber auch ein Ort, an dem besonders in der kalten Jahren ungehindert Krankheitserreger von einem zum anderen weitergegeben werden können. Dem will die Uni jetzt entgegentreten und ihre Hörsäle mit Hilfe spezieller Luftreiniger schützen.

Heute wurden diese Systeme vom Rektor und dem Kanzler der Universität sowie von Prof. Dr. Reinhard Latzta vorgestellt. Latzta, selbst Honorarprofessor an der TU ist Experte auf dem Gebiet der Medizinischen Laboranalytik und Facharzt für Hygiene, Umwelt-und Labormedizin. In seiner Firma Chempro-Control GmbH entwickelt er gemeinsam mit Russischen Wissenschaftlern und der TU Chemnitz neuartige Luftreiniger.

Einfach ausgedrückt zerlegen die Geräte mit Hilfe von Titandioxid und UV Licht auf ungefährliche Weise schädliche organische Stoffe, wie Krankheitserreger, Schimmelsporen, Allergene und sogar Rauchpartikel in Kohlendioxid und Wasser.

Interview Prof. Dr. Reinhard Latzta – Chempro-Control GmbH

Nun, da die Technik immer ausgereifter und effizienter wird, ist es möglich auch sehr große Mengen an Luft in kurzer Zeit von organischen Schadstoffen zu reinigen.

Eine Erfindung, die in der heutigen Zeit bereits an vielen öffentlichen Orten auf der ganzen Welt zum Einsatz kommt. Seit Dienstag Morgen läuft das System auch im größten Hörsaal der TU Chemnitz, als erste Uni weltweit. Hier sorgt es vorerst im Test für saubere Luft.

Interview Eberhard Alles – Kanzler der TU Chemnitz

Geplant ist vorerst der Einsatz von zehn Geräten in Hörsälen sowie dem stark frequentierten Studentensekretariat und dem Prüfungsamt. Später könnte das Projekt ausgebaut werden, so die Uni.

Doch nicht nur hier könnten die Luftreiniger zum Einsatz kommen. Überall wo viele Menschen zusammenkommen, könnten diese Geräte effektive Mittel zum Schutz der Gesundheit sein.

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