LVB: Testphase für „Stellplatzprognosen“ gestartet

Leipzig - Bis Ende März werden sogenannte Stellplatzprognosen an der Straßenbahnhaltestelle am Hauptbahnhof getestet. An einer Doppelhaltestelle soll mit diesem System vorausgesagt werden, ob eine Bahn vorne oder hinten hält. Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der TU Dresden entwickelt.

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Um Fahrgästen an sogenannten Doppelhaltestellen besser mitteilen zu können, wo ihre Straßenbahn hält, testen die Leipziger Verkehrsbetriebe ein neues System am Hauptbahnhof. Mithilfe von sogenannten Stellplatzprognosen kann sehr genau vorausgesagt werden, ob die Straßenbahn vorn oder hinten hält. Dahinter steckt ein komplexes Rechenverfahren, welches verschiedene Einflusskriterien wie Fahrzeit, Verkehrsaufkommen oder Wartezeiten mit einberechnet. Ein zusätzlicher Monitor soll dann anzeigen, wo die jeweilige Bahn auf dem Gleis hält. 

Seit 2017 entwickeln die Verkehrsbetriebe zusammen mit dem Lehrstuhl für Verkehrsleitsysteme und Prozessautomatisierung der TU Dresden gezielt das Verfahren im Testlabor. Noch bis zum 29. März läuft die Testphase am Gleis 3 der Haltestelle Hauptbahnhof. In ganz Leipzig gibt es rund 50 Doppelhaltestellen.