LVB übertragen ihre Anteile an der HeiterBlick GmbH an die KIROW AG

Am Donnerstag haben die Leipziger Verkehrsbetriebe ihre verbliebenen Anteile an der Heiterblick GmbH – einem Leipziger Straßenbahnbauunternehmen – an die KIROW AG übertragen, Aufsichtsrat und Gesellschafter hatten dem Verkauf zuvor zugestimmt. Inzwischen sind auch die Verhandlungen und der Vertrag zur Anteilsübertragung beidseitig unterzeichnet, so die LVB am Donnerstagnachmittag in einer offiziellen Mitteilung.

Damit ist ein langfristiger Privatisierungsprozess abgeschlossen. LVB-Geschäftsführer Technik und Betrieb Ronald Juhrs besuchte aus diesem Anlass im Beisein von Ludwig Koehne, Geschäftsführer der KIROW AG, die Belegschaft in Plagwitz.

„Das Unternehmen muss sich jetzt am Markt durchsetzen. Das ist sicher nicht ganz leicht, doch fast 50 gebaute Leoliner für die LVB sind ein starkes Rückgrat für die LVB, aber auch eine gute Basis für die Zukunft Ihres Unternehmens. Wir wünschen Ihnen dabei viel Erfolg. Mit Ihrer Geschäftsführung haben wir vertraglich vereinbart, auch künftig am Standort Leipzig zusammenzuarbeiten und auch neue Fahrzeuge auszuprobieren.“ so Ronald Juhrs gegenüber den Mitarbeitern.

KIROW-Geschäftsführer Koehne freute sich über die nun gewonnene Eigenständigkeit: „Wir haben mit den LVB sehr gut zusammen gearbeitet. Der jetzige Schritt schafft klare Verhältnisse und wir sind sehr optimistisch, dass wir in Zukunft am Markt bestehen werden.“

Die Heiterblick GmbH hat für die LVB bereits 41 Fahrzeuge vom Typ Leoliner gebaut, sieben weitere werden noch im kommenden Jahr ausgeliefert.

Mit diesem letzten Anteilsverkauf sind die strategischen Ziele der LVB bei Gründung des Unternehmens erreicht und die Zusage an das Regierungspräsidium zur Privatisierung der nicht zum Kerngeschäft der LVB gehörenden HeiterBlick GmbH verwirklicht worden.