LVB um Unfallaufklärungen bemüht

„Nach dem heftigen Wintereinbruch haben wir uns einen solchen Start ins neue Jahr mit zwei tödlichen Unfällen nicht gewünscht“, so Ronald Juhrs, LVB-Geschäftsführer für Technik und Betrieb.

Von DEKRA, Polizei und Staatsanwaltschaft werden diese Unfälle nun gründlich ausgewertet, so Juhrs weiter. Die Leipziger Verkehrsbetriebe sind sehr bemüht die Ermittlungen voran zu treiben. Verbesserungen sollen gefunden und somit Veränderungen schnellstens veranlasst werden. „Das ist allerdings nicht immer ganz leicht“, laut Ronald Juhrs.

Statistik
Todesfälle der vergangenen Jahre:
5/2004; 3/2005; 1/2006; 4/2007; 0/2008; 2/2009

Straßenbahn-Unfälle insgesamt:
455/2004; 442/2005; 417/2006; 352/2007; 363/2008; 29/2009 

„Generell ist festzustellen“, so Juhrs, „“dass wir in den letzten Jahren tendenziell einen Rückgang bei den Verkehrsunfällen feststellen können und dass beim überwiegenden Teil der Unfälle Fremdverschulden vorliegt.“ Unfallschwerpunkte sind laut LVB momentan keine zu vermelden. Allerdings weisen die Verkehrsbetriebe nochmal daraufhin, dass Fahrer und Fahrgäste besonders vorsichtig an Haltestellen, Kreuzungen und Fußgängerüberwegen sein müssen.

Von Seiten der LVB wird das Möglichste getan, um Unfälle zu vermeiden. „Damit es so wenige wie möglich durch uns verursachte Unfälle gibt“, ergänzt Peter Müller-Marschhausen, LVB-Personalchef, „stellen wir höchste Anforderungen an Ausbildung, Schulung und Weiterbildung unserer Fahrerinnen und Fahrer. Wir wissen, dass Achtsamkeit, Umsicht und Fahrverhalten auch immer wieder geschult, trainiert und überprüft werden müssen.“