Mädchen will Maus beerdigen – und verirrt sich

Leipzig - Glück im Unglück hatte am Sonntagabend ein Mädchen im Auwald: Dort wollte sie ihr verstorbenes Haustier beerdigen, fand aber nicht mehr zurück nach Hause. Die Polizei konnte der Elfjährigen aber helfen. 

Ein 11-jähriges Mädchen wollte auf ihre Art von ihrem Haustier, einer Rennmaus, Abschied nehmen. Dafür ging es am späten Sonntagnachmittag in den Auwald, um das tote Tier dort zu begraben. An einer Böschung rutschte das Mädchen jedoch ab und geriet mit den Füßen ins kalte Wasser. Das teilte die Polizei nun mit. Davon unbeirrt setzte die 11-Jährige ihr Vorhaben um und begrub die Rennmaus im Wald. Als sie sich auf den Heimweg machen wollte, bemerkte sie, dass sie sich verirrt hatte und rief den Notruf. Wie die beamten mitteilten, konnte das Mädchen zu diesem Zeitpunkt keine konkreten Angaben machen, wo sie sich genau im Wald befindet. Die Hilfe kam von der anderen Seite: Gelotst durch die Kollegen des Notrufs gelang es den alarmierten Streifenpolizisten das Mädchen aus ihrer misslichen Lage zu befreien. Die 11-Jährige blieb unverletzt und wurde im warmen Streifenwagen nach Hause gebracht und der Mutter übergeben.