Mainz holt sich den Titel!

Chemnitz ist im Finale um den Titel „Stadt der Wissenschaft 2011“ Mainz nur knapp unterlegen.

Die Jury lobte die hochkarätige Bewerbung unter dem Titel „1 + 1 = 11“. Die Stadt habe die Ideen konzentriert, greifbar und transparent präsentiert. Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig, Rektor Prof. Dr. Klaus-Jürgen Matthes und 3D-Micromac-Vorstand Tino Petsch vertraten die Stadt bei der heutigen Abschlusspräsentation im Deutsche Bank Forum in Berlin und warben in einer einstündigen Präsentation für Chemnitz.

Der Stifterverband lobte das Engagement der Stadt sowie die Nachhaltigkeit und Zukunftsorientierung der Pläne. Weiter heißt es in der Begründung es sei beeindruckend, wie die Stadt angesichts großer wirtschaftlicher und demografischer Herausforderungen das Potenzial der Wissenschaft für die Stadtentwicklung nutzen wolle. Chemnitz hatte sich mit dem Motto „1 +1 = 11“ beworben. Für die Zukunft der Stadt seien 1 + 1 vordringliche Aufgaben: Die „ReGeneration der Kräfte“ und das „Denken ins Zentrum“ zu rücken. Untersetzt war dies in elf Themenfeldern.

Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig zeigte sich von der Entscheidung enttäuscht: „Natürlich sind wir jetzt erst einmal enttäuscht. Wir sind nach Berlin gekommen, um zu gewinnen! Wir haben uns sehr gut und wie ich finde auch überzeugend präsentiert.“ Das hätten auch die Reaktionen aus dem Publikum im Deutsche Bank Forum gezeigt. Als echter Publikumsliebling entpuppten sich die Studenten der Laufkultour, die unter den Besuchern für gute Stimmung sorgen und so sympathisch und erfrischend Werbung für ihre Heimatstadt machten.

Der Stifterverband belohnte die unterlegenen Finalisten mit einer 50.000 Euro-Prämie, die der Förderung der Wissenschaft und deren Vernetzung mit Wirtschaft und Kultur zu Gute kommen solle.

„Auch wenn wir knapp unterlegen sind, schon die Bewerbung an sich ist ein Gewinn für die Stadt“, fand die Oberbürgermeisterin aufmunternde Worte im Anschluss an die Entscheidung. Damit habe man in der Stadt eine Bewegung in Gang gebracht, deren Energie deutlich spürbar sei. Ihr ausdrücklicher Dank gelte allen, die sich in den vergangenen Monaten mit Ideen und Hilfe an der Vorbereitung der Bewerbung beteiligt haben.

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