Marc Chagall im Taschenbergpalais Dresden

Marc Chagall lebt. Zumindest seine Bilder. Bis zum 24. Mai zeigt die Walentowski Galerie im Taschenbergpalais Dresden seine Lithographien. +++

Marc Chagall- mit seinen Bildern hat er die Herzen der Menschen erreicht. Picasso sagte einmal über ihn:
irgendwo in seinem Kopf muss er einen Engel haben. Zum 25. Todestag des Malers zeigt die Walentowski Galerie im Dresdner Taschenbergpalais eine Ausstellung mit Lithographien.

Zur Eröffnung am 17. April kamen zahlreiche Gäste, um sich vom Zauber der Bilder anstecken zu lassen.

Interview mit Christoph Walentowksi, Walentowski-Galerie

Auch ein Chagall-Fan: Helmut Recknagel- einer der erfolgreichsten deutschen Skispringer war unter den Gästen.

Moderatorin Ramona Leiß hielt die Laudatio und ließ Chagall vor den Augen der Gäste wieder lebendig werden: 1887 in Weißrussland geboren wurde er zu einem der bedeutendsten Künstler des 20. Jahrhunderts und gilt als Maler-Poet.

Seine Bilder: rätselhafte Poesie, von wiederkehrenden Symbolen durchzogen. Liebespaare immer wieder der Eiffelturm ein Hering- mit Flügeln- ein Symbol für Chagalls Heimatverbundenheit, sein Vater hatte in einer Fischfabrik gearbeitet.

Interview mit Christoph Walentowksi, Walentowski-Galerie

Sämtliche Ausstellungsstücke können auch erworben werden.

Einige Blätter sind bereits ab 300 Euro erhältlich- andere kosten bis zu 60.000. Trotzdem noch kein Vergleich zu einem Ölgemälde von Chagall, was in die Millionen gehen würde.

Auch ohne großes Portemonnaie sind die Bilder im Dresdner Taschenbergpalais noch bis 24. Mai zu sehen.

Täglich von 10 bis 19 Uhr ist die große Jubiläumsausstellung in der Hauskapelle geöffnet.

++
Immer aktuell informiert – mit dem DRESDEN FERNSEHEN Newsletter!