MargonArena – Nutzung ohne Einschränkung in Aussicht gestellt

Dresden - Auch wenn Prüfungen noch andauern, ist zu erwarten, dass die MargonArena uneingeschränkt nutzbar bleiben wird, teilt die Stadt Dresden mit. Im Juni wurden Brandschutzmängel an der Sportstätte festgestellt. Derzeit läuft eine Brandsimulationsstudie. Die Ergebnisse werden im Oktober erwartet. Veranstaltungen finden wie geplant statt, weil Kompensationsmaßnahmen getroffen wurden.

Im Zuge des Baugenehmigungsverfahrens für die Sanierung des Hallendaches der Margon Arena wurden vor gut zwei Monaten durch den Prüfstatiker Mängel am Bestand der Arena festgestellt. Auf Grundlage eines umfangreichen Abstimmungsprozesses mit Brandschutzgutachter, Brandschutzplanern, Baustatiker und Feuerwehr wurde der vom Prüfstatiker benannte Mangel bestätigt. Dieser beruht auf einer fehlenden Brandschutzbeschichtung von Metallbauteilen. Deshalb wird der geforderte Feuerwiderstand von F30 als nicht gegeben eingestuft. 

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Dieser Mangel betrifft ausschließlich die Nutzung der MargonArena als Versammlungsstätte bei einer Nutzung von mehr als 200 Personen gleichzeitig. Der Trainingsbetrieb ist davon nicht betroffen und kann uneingeschränkt erfolgen.

Um die MargonArena weiterhin ohne Einschränkungen oder Kompensationsmaßnahmen nutzen zu können, wurde vom Eigenbetrieb Sportstätten Anfang Juli eine Brandsimulationsstudie in Auftrag gegeben. Bei diesem ingenieurtechnischen Verfahren soll der notwendige konkrete Nachweis zur Standsicherheit im Brandfall erbracht werden. Aus den bisherigen Erkenntnissen lässt sich ableiten, dass durch das Ergebnis aus diesem Verfahren die Halle weiterhin uneingeschränkt genutzt werden kann.

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Mit dem endgültigen Ergebnis dieser Studie ist bis Ende Oktober zu rechnen. Um bis dahin die Durchführung der anstehenden Veranstaltungen sicher zu stellen, hat der Eigenbetrieb Sportstätten unter Hochdruck mögliche Kompensationsmaßnahmen in Abstimmung mit der Bauaufsicht, der Feuerwehr und den Prüfingenieuren geprüft und kann für die geplanten Veranstaltungen bis Ende November grünes Licht geben.
Mit den betroffenen Vereinen, insbesondere den DSC Volleyball Damen, den Dresden-Titans und dem Stadtsportbund, steht der Eigenbetrieb Sportstätten im ständigen Austausch.

Quelle: Sächsische Landeshauptstadt Dresden

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