Markkleeberg wird zum Treffpunkt für die Kanu-Elite

Leipzig – Ein Wochenende lang wurde Markkleeberg zum Treffpunkt für die Weltspitze im Kanu-Slalom. 250 Athleten aus 32 Nationen stürzten sich beim dritten Weltcup des Jahres die Fluten am Markkleeberger See hinunter.

Eine Woche nach dem Wettkampf in Augsburg war es bereits der zweite Weltcup innerhalb weniger Tage in Deutschland. Kurz vor der Sommerpause präsentierten sich die deutschen Slalomkanuten in guter Form. Ricarda Funk konnte sich sogar im Kajak-Einer den zweiten Weltcup-Sieg in Folge holen.
An den Start ging auch Junioren-Weltmeisterin Andrea Herzog vom Leipziger Kanu-Club. Die 17-Jährige verpasste am Samstag mit Rang Zwölf zwar den Endlauf, die nächste Chance sich zu beweisen ist allerdings nicht weit.

Olympia-Vierter Jan Benzien stieg mit Kollege Franz Anton ins Kanu und verpasste ebenfalls eine Medaille. Im Finale berührten die Leipziger nach einer Kollision mit der Wand zwei Tore und landeten auf dem achten Rang. Neben der sportlichen Herausforderung, trat Benzien auf der Heimstrecke auch als Mitorganisator des Weltcups auf.

Nach der Sommerpause stehen für die Kanuten noch zwei Weltcuprennen an, bevor es zum Höhepunkt des Jahres zur Weltmeisterschaft ins französische Pau geht.