Marktbrunnen wieder im Gespräch

Das Vorhaben eines Marktbrunnens in Chemnitz ist offenbar noch nicht ganz vom Tisch.

Auslöser für die neuerliche Diskussion um ein Wasserspiel im Zentrum waren die Vorschläge des Tiefbauamtes über die Begrünung der beiden Märkte vor dem Rathaus. Die entsprechende Vorlage mit der Version von einem bis drei Bäumen wurde am Dienstagabend vom Planungsausschuss zurück in die Verwaltung verwiesen. Die Planer hatten versucht, Mögliches mit Machbarem so zu kombinieren, dass am Ende mehr oder wenigstens etwas Grün in die direkte City kommt.

Laut Ulf Kallscheidt von der SPD wären diese aber zu halbherzig und hätten nur wenig mit der eigentlichen und ursprünglichen Idee gemein. Ex GGG Chef Peter Naujokat sprach in diesem Zusammenhang sogar von einer, so wörtlich „Provinzposse“. Die Variante der drei Bäume auf dem Hauptmarkt wäre demnach lediglich „ein Angebot an die Hunde der Stadt „. Baubürgermeisterin Petra Wesseler nahm sich der Diskussion an und sagte gleichzeitig, dass diese Entscheidung nicht übereilt getroffen werden muss und darf. Vielmehr griff sie einen Vorschlag des Planungsausschusses auf, wonach noch in diesem Jahr ein Gesamtkonzept für die Gestaltung der beiden Märkte erarbeitet werden soll.

In das soll auch der Vorschlag des Christdemokraten Tino Fritzsche mit einfließen. Der Chemnitzer CDU Mann brachte in der Diskussion den erneuten Vorschlag eines Marktbrunnens ein. Was zunächst für jede Menge Gelächter sorgte, wurde wenig später mit Ernsthaftigkeit diskutiert.
Mit einem Schmunzeln erinnern sich viele Chemnitzer an die Umsetzung des Vorhabens Marktbrunnen aus dem Jahr 2002. Chemnitz hatte damals einen Wettbewerb ausgeschrieben, dessen Sieger am Ende Prof. Timm Ulrichs aus Hannover hieß. Sein Entwurf mit dem Titel „(Saxonias) großer Abwasch“ wurde allerdings nie realisiert.

Quelle Bilder: Stadt Chemnitz (Brunnenvariante aus dem Jahr 2002)

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