Marktfest in Wechselburg

Im Burgenland Mittelsachsens, kann man zuweilen die Klänge gotischer Dudelsäcke, Lauten und Flöten wahrnehmen.

So auch am zweiten Augustwochenende in Wechselburg. Denn beim alljährlichen Marktfest tummelten sich auf dem Basilikavorplatz wieder jede Menge Musikanten, Gaukler, Handwerker und Spielmänner.

Und mehr als 5.000 Besucher ließen sich diesen Höhepunkt des mittelsächsischen Kultursommers nicht entgehen. Schon als die Besucher durch die Tore des Basilikavorplatzes schritten, wurden sie von dem mittelalterlichen Flair in dessen Bann gezogen. Gerade noch im 21 Jahrhundert, standen Sie plötzlich auf einem Markt des 18 Jahrhunderts mit Händlern, Gauklern und Musikanten. Zwischen mittelalterlichen Ständen schritt auch der Festzug um die Bürgermeisterin Renate Naumann auf den Platz und begrüßte das Volk. Ebenso von der Partie war das wohlbekannte Duo „Dreyerley“, die das Publikum mit witzigen Einlagen und spontanen Bemerkungen amüsierten. Nach einer solch herzlichen Begrüßung konnte nun erst einmal gestaunt werden.

Die verschiedensten historischen Handwerker stellten ihr Gewerbe zur Schau und wer vom vielen Zusehen hungrig wurde konnte eine der zahlreichen kulinarischen Köstlichkeiten genießen. Wer wollte, konnte sich als Robin Hood beim Bogenschießen beweisen oder in der historischen Badestube reinigen und abkühlen und so komplett in das Mittelalter eintauchen.

Für große Freude sorgte auch das Laientheater, das nun schon zum zwölften Mal ein historisches Theaterstück um Graf Dedo und sein Gefolge aufführte.
So ging es in diesem Jahr um Irrungen und Wirrungen beim Wechselburger Schlossbau.

Doch nicht nur beim Laientheater konnten die Besucher eine Menge erleben.
So kam vor allem bei den Kindern der Mäusezirkus besonders gut an, denn nach der Vorstellung durften sie die kleinen weißen Tierchen selbst mit Streicheleinheiten belohnen. Bei Groß und Klein gleichermaßen beliebt war der Gaukler Narrateau, der mit seinen Künsten rund ums Feuer, Messer und Jonglieren für Staunen und Verwunderung sorgte. Zum Schmunzeln hingegen legte der Marionettenspieler vor allem die Großen auf, als er seine Puppen rhythmisch die Hüften kreisen lies.

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