Martin-Luther-Platz ist fertig umgestaltet

Ab Freitag, 19. Dezember, wird der Martin-Luther-Platz schrittweise für den Verkehr freigegeben. Fachleute gestalteten diesen Platz in der Dresdner Neustadt seit Mitte Juni um. Der Landeshauptstadt kostet die Umgestaltung etwa 900 000 Euro. +++

Fachleute gestalteten den Platz in der Dresdner Neustadt im Auftrag des Straßen- und Tiefbauamtes, der DREWAG Stadtwerke Dresden GmbH, der Stadtentwässerung Dresden GmbH und Kabel Deutschland vom 16. Juni 2014 an um. Außerdem bauten ihn die Arbeiter grundhaft aus und verbesserten damit die allgemeinen Verkehrsverhältnisse sowie die Aufenthaltsqualität.

Der Ausbau erfolgte unter denkmalschutzgerechten Aspekten. Für eine barriere- und lärmarme Oberfläche verwendeten die Bauleute im gesamten Fahrbahnbereich rotes Granitkleinpflaster mit ebener Oberfläche. In den Gehbahnen bauten sie die alten Granitkrustenplatten beziehungsweise neue Granitplatten ein. Der rückwärtig zu den Gebäuden verbleibende Reststreifen pflasterten sie mit Kleinpflaster aus. An den Knotenpunkten und Querungsstellen legten sie Granitkleinpflaster.

Im Zuge der Umgestaltung wurde der ruhende Verkehr neu geordnet. Zusätzlich gibt es nun im gesamten Platzbereich 43 Fahrradanlehnbügel.

Die Parkflächen entstanden aus altem Wildpflaster. Im Bereich des Gemeindehauses sind die Stellflächen für Behinderte aus ebenem Großpflaster angeordnet. In der Verbindungsstraße vor der Kirche ist altes rotes Granitgroßpflaster eingebaut. Poller sichern den Bereich vor unberechtigtem Befahren.

Am westliche Platzbereich um den Kugelbrunnen erneuerten die Mitarbeiter die Oberflächenbefestigung sowie die Entwässerung und stellten vier Papierkörbe auf.
Im östlichen Platzbereich an der Kirche bauten die Bauarbeiter das vorhandene rote Rechteckkleinpflaster wieder ein und verbreiterten den Gehweg mit einem Läufer aus Granitplatten.

An fünf Baumstandorten neben der Kirche waren Nachpflanzungen erforderlich sowie sechs Neupflanzungen an der Martin-Luther-Straße. Die Baumscheiben sind mit Beetrosen und Bodendeckern bepflanzt. Nördlich der Kirche installierten Fachleute eine moderne Unterflur-Containeranlage zur Entsorgung von Glasbehältnissen.

Die Baumaßnahme umfasste darüber hinaus Neubau- und Sanierungsarbeiten an Ver- und Entsorgungsleitungen der DREWAG Stadtwerke GmbH, der Kabel Deutschland GmbH und an Anlagen der Stadtentwässerung Dresden GmbH. Die Anlage der öffentlichen Beleuchtung musste an die neue Straßengeometrie und -raumaufteilung angepasst werden.

Der Landeshauptstadt kostet die Umgestaltung etwa 900 000 Euro. Das Vorhaben wurde mit Fördermitteln aus dem Programm der Städtebauförderung durch den Bund, den Freistaat Sachsen und Eigenmitteln der Landeshauptstadt Dresden finanziert. Es ist eines der letzten großen Förderprojekte im Sanierungsgebiet Äußere Neustadt.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

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