Marwa-Prozess: Hohe Sicherheitsmaßnahmen im Dresdner Landgericht

Der Prozess gegen den Mörder der Ägypterin Marwa El-Sherbini, Alex W., beginnt ab dem 26. Oktober im Dresdner Landgericht. Der Prozess, welcher drei Wochen dauern soll, schenkt Dresden internationale Aufmerksamkeit. 

Der Russland-deutsche Alex W. erstach während eines Prozesses am 1. Juli diesen Jahres die schwangere Ägypterin im Landgericht Dresden.

Nun folgt der Prozess wegen Mordes an Marwa El-Sherbini und versuchten Mordes am Ehemann der Apothekerin. Der Mord an Marwa wurde damals immer mehr zum Politikum – in Ägypten gab es heftige Proteste. Wörter wie Ausländerfeindlichkeit und Integrationsschwierigkeiten sorgten für Schlagzeilen.

Die Justiz reagiert nun: Es werden zu Beginn des Mordprozesses sämtliche Maßnahmen ergriffen, um jegliche Gefahr auszuschließen. So sind bloß 44 Plätze für Medienvertreter vorgesehen; Prozessbeobachter, Besucher, sogar die Richter, Schöffen, Anwälte, Staatsanwälte und Gutachter müssen sich vor Beginn Kontrollen unterziehen. Das Gelände um das Gebäude wird abgeriegelt.

Es ist die Rede von einem Online-Verfahren und Berichterstatter aus Russland, Europa und Ägypten werden erwartet.

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